18.03.2024

 

Radsportbezirk Niederbayern weiterhin im Mitgliederwachstum

 

Der bei der anstehenden Neuwahl wieder gewählte Vorsitzende Josef Stöckl führte in gekonnter Manier am letzten Sonntag durch die Jahresversammlung des Bezirks mit Neuwahlen im Vereinsheim des Isarradstadion in Niederpöring. Als Gast begrüßte er den stellvertretenen BLSV Vorsitzenden Walter Knoller, dem er nach dessen Grußworte auch gleich die Leitung der Neuwahlen antrug.

 

Nach dem Totengedenken konnte der Vorsitzende von einem Mitgliederzuwachs auf über 3137 nach 2984 in 2022 organisiert in 45 Vereinen bzw. Sparten berichten, was dem Zuwachs beim Bayerischen Radsportverband sehr zugutekommt, der seit Jahren die Spitzenposition an Mitgliedern bei den Landesverbänden im Bund Deutscher Radfahrer hält und immer mehr ausbaut.

 

Bei den Rennsportveranstaltungen glänzten die niederbayerischen Radsportvereine mit drei bayerischen und einer deutschen Meisterschaft, sowie insgesamt vier Rennen auf der Straße, fünf bei den Moutain Bikern und drei auf der Bahn mit regulären Lizenzrennen, dazu noch etliche sogenannte Hobbyveranstaltungen, teilweise auf Vereinsebene.

 

Nach dem Bericht der Kassenprüfer über eine sehr ordentliche Buchführung erfolgte die beantragte Entlastung der bisherigen Vorstandschaft, daran anschließend die Neuwahlen mit dem Ergebnis, es bei der bewährten Mannschaft blieb. Lediglich im MTB Bereich gab es eine Änderung, wonach nun Michael Stieglbauer und Alexander Huber diese Sparte führen und den Breitensport Max Meidinger leitet und Albert Pfeil sich um das Velodrom kümmert, damit weiterhin Rennen auf der einzigen Betonbahn in Bayern stattfinden können, nachdem die traditionelle Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller in Nürnberg der Abrissbirne anheimgefallen ist.

 

Eine größere Diskussion nahm die finanzielle Unterstützung der Rennsportveranstalter ein. Hier übernimmt der Bezirk seit Jahren die anfallenden Kommisärskosten. In 2022 waren dies 4200€ dazu kamen noch Ausgaben für Medaillen und Pokale, gemäß Satzung alles Ausgaben für den Sportbetrieb.

 

Ein wesentlicher Budgetpunkt für die Bezirkskasse war zuletzt der Unterhalt der Rennbahn in Niederpöring bzw. der Erhalt deren Wettbewerbsfähigkeit. Die Schadstellen der über 40 Jahre alten Betonbahn wurden seit zwei Jahren professionell ausgebessert, alle Linien erneuert und die Trennfugen nachgearbeitet. Jetzt ist die Bahn wieder in einem guten Zustand. Hier sorgen auch die Helfer vor Ort, dass die Rennen ohne Beeinträchtigung wie Verschmutzung durch Moos und Algen sicher durchgeführt werden können.

 

Erfreulich nannte es Josef Stöckl, dass in der neuen Saison 2014 die engagierten Vereine wieder den Großteil der Rennveranstaltungen durchführen werden, so dass den Radsportlern vielfältige Betätigungsmöglichkeiten geboten wird und das Radsportgeschehen weiterhin eine Säule im Bayerischen Sportgeschehen sein wird. Wobei man sich ein größeres Medieninteresse wie zu einstigen Zeiten wünschen würde.

 

 

Zum Abschluss dankte der wiedergewählte Vorsitzende nochmal allen Veranstaltern recht herzlich für ihre geleisteten und zukünftigen Aufwände, wohlwissend, dass es immer schwieriger wird, Veranstaltungen genehmigt zu bekommen, sei es auf öffentlichen Straßen oder auch zunehmend im Gelände, bevor er eine unfallfreie Saison wünschte und die Veranstaltung schloss. (JS./GP.)