Bericht des Bezirksvorsitzenden für das Sportjahr 2015

 

 Im abgelaufenen Jahr hat sich die Mitgliederzahl weiter konsultiert und lag bei 2615 gegenüber 2575 im Vorjahr und 2563 in 2013. Stärkster Verein mit insgesamt über 310 Mitgliedern ist nach wie vor der RSC Kelheim, im Radsport sind hier 250 Mitglieder gemeldet, vor dem Team Baier Landshut mit 305. Insgesamt sind 4 neue Vereine aus dem Bezirk dem BRV beigetreten, nämlich die Bayerider, die Bikewuiderer aus Landshut, der RSV Bad Griesbach und der Laufverein Deggendorf.    

Im Isarradstadion Niederpöring hat sich durch die monatlichen Freitags Trainings mit kleinen Wettbewerben was entwickelt, dass man eine gelungene Nachwuchsarbeit nennen kann. Nicht zuletzt durch das Engagement des Stützpunkttrainers Steffen Uhlig, genannt Uhu,  ist das Velodrom Niederpöring seit 2014 Trainingsstützpunkt des Bayerischen Radsportverbandes-in-Ostbayern.     

Niederbayern hat nicht nur viele aktive Radsportler, auch die Vereine richten gut organisierte Rennen aus. So wurden 2015 neben  den vielen anderen Rennen die Bayerische Kriterium Meisterschaft von RSC Kelheim, die Bayerische Cross Country Eliminator Meisterschaft, quasi der MTB Sprint,  von Sportivo St. Englmar und die Bayerische Cross Country Marathon  Meisterschaft vom RSC Tittling vorbildlich ausgerichtet. Außerdem wurden beim traditionellen Pfingstbahnrennen die Bayerische Meisterschaft Bahn Omnium der Schüler U11 und-U13 ausgefahren.   

Auch der  Hallenradsport darf nicht unerwähnt bleiben, wo der SV Soli Straubing das Fähnlein in der Radball Bayernliga weiterhin tapfer hochhält und im September des vergangenen Jahres das Final Five Finale in Straubing ausgerichtet hat, eines von 5 Radball Turnieren, das zur MW Qualifikation der bundesdeutschen Radballer zählte.    

Zur Unterstützung der Vereine, hatte der Bezirksausschuss im Oktober 2013 beschlossen, dass den Veranstaltern von Lizenzrennen die Kommissärs Kosten vom Bezirk auf Antrag erstattet werden, dies wurde natürlich auch 2015 in Anspruch genommen, so haben wir ca. 3000 € an die Vereine überwiesen, was sich in der  Jahresbilanz schon bemerkbar macht, wie wir später noch sehen werden. Im Ausblick für dieses Jahr wäre noch zu sagen, dass durch die Wiederbelebung des MTB Stützpunktes Ost in Grafenau/St. Englmar weitere finanzielle Belastungen auf die Bezirkskasse zukommen werden.

 Dann möchte ich mal eine Lanze brechen für die Vereine, die RTF`s ausrichten, seien es Termin,- oder A-Fahrten oder auch Permanente. Hier wird ein großer Beitrag für die Volksgesundheit geleistet, fahren doch in Seniorenalter viele noch aktiv Rad, wo andererseits keine sportliche Betätigung mehr möglich ist, weil z.B. Gelenke oder der Muskel- und Sehnenapparat nicht mehr mitmachen. Das sportliche Radfahren ist bekanntlich bis ins hohe Alter möglich. Das bestimmt natürlich auch die Mitgliederstruktur unserer Vereine, bzw. deren Altersdurchschnitt. Im Nachwuchsbereich sind halt andere, weil trendigere Sportarten attraktiver, aber wie heißt es so schön, am Ende der Sportkarriere kriegen wir sie doch, wenn Tennis, Fußball, Skifahren oder Bergsport aus den vorgenannten Gründen nicht mehr beschwerdefrei möglich sind. Darauf sollten wir uns in Zukunft vermehrt einstellen, wenn die notwendige Mitgliederwerbung ansteht. Übrigens, die Senioren sind es, die bei den Rennveranstaltungen der Vereine als Helfer am Straßenrand stehen, ohne sie könnte mancher Verein seine Veranstaltung schon beerdigen.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei allen bedanken, die sich in welcher Form auch immer im Radsport engagieren, sei es finanziell, ehrenamtlich oder auch beides. Bleibt dem Radsport treu, damit der erkennbare Aufwärtstrend sich weiter fortsetzt.

 

Gez.: Josef. Stöckl, Bezirksvorsitzender

 

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